Bezeichnung des bewilligten Projektes (Projekttitel)*
Internetseite des Projektes
Bewilligungszeitraum
von 01.10.2003 bis 31.03.2004
Projektträger*
Kanonenbahnverein Lengenfeld
unterm Stein (KVL) e. V.
Ansprechpartner*
(E-Mail, Telefon, Anschrift, etc.):
Herr Winfried Stöber - Vorsitzender
Auf der Heide 1
99976 Hildebrandshausen
Telefon: 036027/71030
Telefax: 036027/71009
e-mail: info@kanonenbahn-ev.de
Kurzbeschreibung des Projektes
Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Nutzung der „Kanonenbahn“ im Naturpark Eichsfeld – Hainich -Werratal als touristische Erlebnisstrecke.
Im Jahre 1880 wurde die Bahnstrecke Leinefelde-Eschwege, im Volksmund bekannt als „Kanonenbahn“, fertiggestellt. Nachdem die Strecke bereits 1945 durch die Sprengung des Frieda-Viadukts unterbrochen war, wurde am 31.12.1992 auch das Teilstück Leinefelde-Geismar stillgelegt. Durch den Bau der Umgehungsstrasse um Dingelstädt wurde die Bahnstrecke letztlich auch dort noch einmal unterbrochen Es besteht allgemein Einigkeit darüber, das die nun noch erhaltene, landschaftlich äußerst reizvoll geführte Bahnstrecke mit ihren 5 verbliebenen Tunneln und dem unter Denkmalschutz stehenden Viadukt über den Ort Lengenfeld unterm Stein ein wichtiges Potential für die Entwicklung des Tourismus im Eichsfeld darstellt. Sofern es nicht gelingt, die Strecke einer neuen Nutzung zuzuführen, ist sie dem Verfall preisgegeben. Weitere Detailinformationen finden sich in einem Faltblatt, das dem Antrag beiliegt.
Ziele und erwartete Effekte des Projektes
Untersuchungen über die Einrichtung einer Draisinenstrecke auf einer Strecke von 24,5 km von Dingelstädt bis Geismar.
Untersuchungen über die Einrichtung eines Radwanderweges auf dem zweiten Gleisbett von Dingelstädt bis Frieda.
Wichtigstes Ziel des Kanonenbahnvereins ist:
1. Einrichtung einer Draisinenstrecke auf einer Strecke von 24,5 km von Dingelstädt bis Geismar,
2. Einrichtung eines Radwanderweges auf dem zweiten Gleisbett von Dingelstädt bis Frieda. Hiermit würde der Anschluss an den Werratalradweg geschaffen. Die Kanonenbahn wäre somit ein Bindeglied zwischen den Bundesländern Hessen und Thüringen.
Seit der Gründung des Vereins am 20.04.2002 fanden zahlreiche Gespräche mit Vertretern der Deutschen Bundesbahn, der Kommunen und Landkreise und auch im Thüringer Wirtschaftsministerium und in der Staatskanzlei statt. Von allen Seiten wurde grosses Interesse bekundet. Die Unterstützung des Projektes wurde jedoch von einer gut begründeten wirtschaftlichen Machbarkeitsstudie abhängig gemacht, in der die touristischen Potentiale dargestellt, Varianten für ein Betreiberkonzept erarbeitet und eine Wirtschaftlichkeitsabschätzung enthalten ist.
Der beantragte Fördergegenstand ist die Finanzierung der Machbarkeitsstudie. Die Machbarkeitsstudie wird in zwei Arbeitspakete aufgeteilt: AP1: Touristische Machbarkeitsstudie und Potentialabschätzung; AP2: Betreiberkonzept und Umsetzungsplanung.
Einordnung des Projektes in die Handlungsfelder der Region
Das Vorhaben wird in dem Handlungsfeld Freiteit- und Erlebnisraum eingeordnet.