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Bezeichnung des bewilligten Projektes (Projekttitel)*

Internetseite des Projektes

 

Bewilligungszeitraum

von 01.07.2007 bis 31.12.2007

Projektträger*

Fleischerei Eichsfelder Spezialitäten
Brückentor 22
99976 Dörna

Ansprechpartner*

(E-Mail, Telefon, Anschrift, etc.):

Marion Wagner (Inhaberin)
Fleischerei Eichsfelder Spezialitäten
Brückentor 22
99976 Dörna

Telefon: 03601 449057

Kurzbeschreibung des Projektes

Die Fleischerei „Eichsfelder Spezialitäten“ besteht seit 1991 und beschäftigt z.Z. 7 Mitarbeiter.
Der Betrieb ist Mitglied im Netzwerk ökologischer landbaubetriebe Eichsfeld e.V. (NÖB) und verarbeitet in der Bioschiene ausschließlich Tiere anderer Mitgliedsbetriebe der Regionalvereinigung zu klassischen Eichsfelder Fleisch und Wurstwaren.
Damit sind kurze Wege zum Schlachthaus in Struth garantiert. So wird weniger Stress auf die Schlachttiere ausgeübt. Die verminderte Ausschüttung von Stresshormonen lässt eine hohe Produktqualität erzielen.
Neben der Produktionsstätte in Dörna befindet sich eine weitere in Struth im Eichsfeld. Darüber hinaus betreiben wir Läden in Hüppstedt und Beberstedt (beide Eichsfeld) sowie in Mühlhausen. Auch werden einige Großverbraucher
wie der Bärenpark in Worbis beliefert. Mit dieser weitgefächerten Vermarktung der Bio-Produkte, trägt die Fleischerei „Eichsfelder Spezialitäten“ zu einer
Ausbreitung von regionalen Eichsfelder Produkten auch über das Eichsfeld hinaus bei. Hierbei gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Absatz von Tieren zu angemessenen Biopreisen für die fleischproduzierenden Höfe und
dem Biofleischabsatz unserer Fleischerei.
Es stellt sich die Frage, wie der Umsatz dieser regionalen Waren erhöht werden kann und zwar bezogen auf eine weitere Ausbreitung von Biowurstwaren wie auch auf eine bessere Distribution dieser.

Ziele und erwartete Effekte des Projektes

Mit Hilfe eines mobilen Verkaufsstandes, können die Produkte der Fleischerei, direkt in verschiedenen Orten in der historischen Region Eichsfeld und darüber hinaus vermarktet werden.
Jedoch werden in den Eichsfelder Orten nur geringe Anteile an biologisch erzeugten Waren abgesetzt. Auch auf dem ungünstigen Marktplatz auf dem Drosselberg in Erfurt können nicht die erhofften Bio-Anteile erreicht werden.
Bei Eventvermarktung –z.B. zum Gärtner- und Bauernmarkt auf dem Domplatzkonnten bereits große Umsätze mit kontrolliert biologischer Ware erzielt werden.
Um die Bioanteile im Eichsfeld zu erhöhen, soll ein speziell gekennzeichnetes, optisch eindeutig als Bioverkaufsmobil zu erkennendes Vermarktungsauto
eingesetzt werden. Ein Wechsel des Marktstandorts in Erfurt auf den hochpreisigeren Domplatz –auf dem die Kundschaft hochwertigste Traditions und Qualitätswaren zu honorieren weiß- ist, laut Marktmeister, nur mit einem 100% Biosortiment machbar. Dazu soll das neue, ansprechende, mit
eindeutigem Corporate Design gestaltete Vermarktungsauto genutzt werden.
Das Kernthema ist „Bio aus dem Eichsfeld“.
Ein weiterer essentieller Aspekt ist, dass ein direkter Kontakt zwischen Verbrauchern und Erzeugern hergestellt wird und sich die Konsumenten direkt über die Produkte informieren können. Eine Folge daraus wäre, eine größer
werdende Bekanntheit Eichsfelder Waren. Dazu sind verkaufsbegleitende Informationstafeln und Produktflyer geplant.
Doch auch speziell für die Fleischerei Eichsfelder Spezialitäten soll ein größerer Absatz und somit ein stärkerer Gewinn erzielt werden, wodurch bei einer
größeren Nachfrage und eventueller Produktionssteigerung auch die Zulieferer und Vermarktungsbetriebe aus dem NÖB profitieren würden.

Einordnung des Projektes in die Handlungsfelder der Region

Unterstützung der WSK „Regionale Produkte“
Handlungsfelder:
- Landwirtschaft – Erzeugung – Vermarktung

Konkrete Erfolge / Produkte des Projektes