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7.7.jpgBundesminister Horst Seehofer hat im April 2006 entschieden, REGIONEN AKTIV zwei Jahre weiter zu führen. Das Modell- und Demonstrationsvorhaben baut in seiner zweiten Phase auf dem bisher Erreichten auf und wurde inhaltlich weiterentwickelt. Für die Förderung von Phase II stehen insgesamt rund 8,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Ziele von REGIONEN AKTIV Phase II

Im Zeitraum 2006 bis 2007 geht es bei REGIONEN AKTIV insbesondere darum, die in Phase I entwickelten Strukturen in den Modellregionen in Wert zu setzen und weitere Fortschritte bei Wertschöpfung und Beschäftigung zu erzielen. Die Strukturen und Prozesse in den Modellregionen sollen langfristig verankert werden, so dass sie auch nach Auslaufen von REGIONEN AKTIV ihre Arbeit fortsetzen können. Auf übergeordneter Ebene zielt Phase II auf eine verstärkte Bündelung des Know-hows aus beiden REGIONEN AKTIV-Phasen und eine Übertragung auf die Politik für ländliche Räume in Deutschland.

Förderung regionaler Wertschöpfungsketten

REGIONEN AKTIV Phase II setzt methodisch einen neuen Schwerpunkt: die systematische Entwicklung und Optimierung regionaler Wertschöpfungsketten. Das Modellvorhaben will damit verstärkt Ansätze für mehr Beschäftigung und Wertschöpfung fördern und private Unternehmen noch stärker in die regionalen Entwicklungsprozesse einbinden.
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Konzentration auf Kernthemen

REGIONEN AKTIV konzentriert sich in Phase II auf Themenfelder, die sich durch besonders gute Perspektiven für Beschäftigung und regionale Wertschöpfung auszeichnen. Damit sollen Kräfte gebündelt und die weitere Verankerung des REGIONEN AKTIV-Ansatzes gestärkt werden. Die 18 Modellregionen haben eigenverantwortlich Kernthemen festgelegt, in denen neue Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Für die Förderung von Projekten sind pro Region und Jahr 150.000 Euro vorgesehen.

Thematische Regionsgruppen als Innovationswerkstatt

Als neue Form der ländlichen Innovationswerkstatt werden thematische Regionsgruppen gebildet. REGIONEN AKTIV-Gebiete mit gemeinsamen Kernthemen schließen sich zu Gruppen zusammen. Die Arbeit der Regionsgruppen dient sowohl einem intensiven Wissensaustausch und der Optimierung der Aktivitäten vor Ort als auch der weiteren Verbreitung des Know-hows in ländliche Regionen und Politik. Für den Austausch und die Qualifizierung stehen pro Region und Jahr 25.000 Euro zur Verfügung.

Langfristige Verankerung der Entwicklungsstrukturen

RA4.jpgREGIONEN AKTIV zielt in Phase II auf eine langfristig tragfähige Finanzierung der Entwicklungsstrukturen und Prozesse vor Ort, damit diese dauerhaft arbeiten können. Eine Schlüsselfunktion für die Organisation der lokalen Prozesse haben die Regionalmanagements. Die Modellregionen haben für diese wichtigen regionalen Schnittstellen Unternehmenskonzepte entwickelt. Das Ministerium fördert die Umsetzung dieser Konzepte degressiv mit maximal 75.000 Euro im Jahr 2006 und 50.000 Euro in 2007. Mit der Umsetzung tragfähiger Unternehmenskonzepte für Regionalmanagements will REGIONEN AKTIV demonstrieren, wie sich Strukturen zur integrierten ländlichen Entwicklung langfristig führen lassen.

Dialog und Informationstransfer

REGIONEN AKTIV wird 2006 und 2007 den Dialog über die Entwicklung ländlicher Gebiete in Deutschland mit den beteiligten Gruppen fortsetzen. Einen wichtigen Schritt bildet der Bundeskongress „Die Zukunft des ländlichen Raumes“ am 5. Oktober 2006 in Berlin. Die Veranstaltung ist der Auftakt einer Folge ressortübergreifender, regionaler Konferenzen. Darüber hinaus ist vorgesehen, Vertreter der Bundesländer stärker als bislang in die REGIONEN AKTIV-Strukturen einzubinden. Schließlich werden die Erfahrungen der thematischen Regionsgruppen auf Bundesebene ausgewertet, um hiermit zu einem verstärkten Know-how Transfer beizutragen, zusätzlich zu den etablierten Aktivitäten der Bundesgeschäftsstelle. Die gesammelten Erfahrungen sollen Eingang in die Regelförderung finden und anderen Regionen Anregungen für ihre Entwicklung bieten.